So nimmst du der KI den Jobweg
Liebe Leserinnen und Leser,
stellt euch einen Turnsaal in einer tschechischen Grenzstadt vor. Neunzig junge Leute aus Österreich, Tschechien und der Slowakei, die meisten studieren Politikwissenschaft, Soziologie oder BWL. Anderthalb Tage lang haben sie mit Flipchart und Post-its an einer Aufgabe gearbeitet. Dann heißt es: Ab jetzt bauen wir das als Software.
Der Saal wird still. Dann zeigt jemand auf und fragt: Sorry, what is a Lovable?
Anderthalb Tage später standen fertige Anwendungen da. Eine davon heißt Follow the Funds und zeigt, wohin Steuergeld fließt. Ein politischer Sponsor hat danach von sich aus angefragt, ob man darüber reden könne.
Benjamin Rabl macht das mit Crossborder Dialog. Ein spannendes Rezept liefert Rabl für Leute, die KI ablehnen: nicht über KI reden. Wer sagt, benutz das, weil man das jetzt macht, bekommt Schulterzucken. Wer eine Aufgabe mitbringt, die Leute interessiert, bekommt Leute, die abends von selbst weiterbauen.
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Im zweiten Teil geht es um Europa. 141 Milliarden Dollar fließen in amerikanische KI-Finanzierungsrunden, 12 Milliarden in europäische. Warum er trotzdem nicht aufgibt, und warum er beim Streit um das Rechenzentrum in Oberösterreich eine unpopuläre Position vertritt.
Viel Spaß beim Hören,
Florian