Warum die USA bei KI-Waffen ihr Veto einlegen würden mit Andreas Grassl
bei der UN-Generalversammlung in New York lehnte Donald Trump jede internationale Kontrolle von künstlicher Intelligenz ab und bezeichnete sie als globalistisches Schema. Zur selben Zeit baten die Chefs von OpenAI und Anthropic den Weltsicherheitsrat um klare Regeln.
Andreas Grassl war mit der österreichischen Delegation vor Ort und ist heute zum dritten Mal bei mir im Podcast zu Gast. Er berichtet, was auf den Gängen hinter verschlossenen Türen erzählt wird: Eine Resolution, die den Einsatz von KI in Waffen und der Kriegsführung beschränkt, würde demnach an zwei Vetos scheitern. Eines käme aus den USA, wer das zweite einlegt, ist noch offen.
Ein UN-Koordinator berichtete ihm zudem, dass die USA ihren finanziellen Beitrag für die Blauhelme zuletzt schuldig geblieben sind. Die Folge: Die internationalen Friedenstruppen mussten weltweit um ein Viertel schrumpfen.
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Ein namentlich nicht genannter Drohnenentwickler hält die aktuelle KI-Panik für ein gezieltes Manöver von Staaten, um die Technologie unter staatliche Kontrolle zu bringen. Andreas selbst versteht sich eher als liberal, stellt aber trotzdem die provokante Frage, ob der Staat am Ende nicht doch der bessere Eigentümer wäre; schließlich lässt sich eine Regierung im Zweifel abwählen.
Viel Spaß beim Hören
Florian